logotype

Ja Hallo erstmal...

...ich war mal wieder ein bisschen auf Safari...


Wir haben hier seid bereits zwei Wochen die Uhren auf Sommerzeit gestellt. Da die meisten Parks und Gärten hier zur Zeit bis zum Sonnenuntergang geöffnet haben, lohnt es sich nach Feierabend noch mal los zu fahren. Das hab ich auch getan. In diesem Zuge habe ich am vergangenen Wochenende wieder einmal den Audubon Swamp Garden besucht und dabei etwa 1.000 Bilder gemacht.
Diese hab ich heute erstmal für Euch sortiert und am Ende sind 65 Bilder übriggeblieben.
Das wird also ein größeres Update... Es sind überwiegend Tiere, Alligatoren sind hier übrigens nicht dabei, die bekommen diesmal ein eigenes Update, sonst wird es wirklich zu viel...

Ich beginne in alphabetischer Reihenfolge mit dem Ahinga, dem Amerikanischen Schlangenhalsvogel, den ich zunächst für eine Kormoranart gehalten habe...



Der Amerikanische Schlangenhalsvogel wird bis zu 85 cm Groß und erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 1,40 m.


Laut Wikipedia besteht tatsächlich eine Verwechselungsgefahr mit der Ohrenscharbe (nicht Schabe!!), einer Kormoranart...


Aus den Bäumen ins Wasser geschaut, fand ich häufiger die Amerikanische Sumpfschildkröte, eine der am häufigsten vorkommenden Wasserschildkröten, zumindest hier im Audabon Swamp Garden...



Die Sumpfschildkröte kann ca. 35cm groß werden




ein besonderes Merkmal ist die auffällig gelbe Kinn und Kehlenzeichnung, die ich aber leider nicht auf's Bild bekommen habe...







Bereits in einem anderen Beitrag habe ich Euch die Holzbiene, the Carpenterbee, vorgestellt, hier sind mir ein paar ganz ordentliche Bilder gelungen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte...




auch hier im Audabon Swamp Garden gibt es hier und da schöne Blüten...



Zurück auf dem Wasser kann man, sehr zur Freude der Alligatoren..., sehr oft die sehr schön gefärbte "Wood Duck", die Brautente finden.Diese sind, wie viele Vogelarten zur Zeit in der Balz. Die Erpel weisen jetzt ein besonders Farbenfrohes Gefieder auf...







...außerdem sind die Herren zur Zeit etwas zänkisch, möchte man sagen...




Ein schon etwas seltenerer Gast ist der Dreifarbenreiher, den ich auch fast übersehen hätte...


er wird ca. 60 cm Groß und kann leicht mit dem größeren Blaureiher verwechselt werden...


Der nächste Kandidat hat sich durch den Lärm, den er veranstaltet, verraten. Es handelt um eine der vielen Spechtarten, den "Downy Woodpecker", alias Dunenspecht. Es ist mit nur 17 cm Körperlänge der kleinste Vertreter innerhalb der Familie der Nordamerikanischen Spechte und ich habe schon ein wenig suchen müssen, bis ich ihn vor der Linse hatte...







Und nun ist es soweit...

ein Bild der besonderen Art oder besser, das hab ich gesucht... meine erste:


Es handelt sich hierbei um eine "Black Rat Snake", zu Deutsch ganz banal Erdnatter. Somit ist auch klar, es ist eine ungiftige Schlange, diese ist auch noch recht klein, ich schätze sie auf ca 50 cm...
Es sollte auch nicht die letzte Schlange sein, die ich zu sehen bekomme...

auch durch seinen Gesang verraten hat sich der Erlenschnäpper, the "Alder Flycatcher", der hier auch recht häufig anzutreffen ist...




Zurück zu den Reptilien, ganz ohne Echsen kann ich ja nicht, aber diesmal ein eher seltener Vertreter für den ich nicht mal einen deutschen Namen finden konnte, ein "Five Lined Skink"...


wir waren schon länger nicht mehr im Wasser, hier gibt es, neben der bereits vorgestellten Amerikanischen Sumpfschildkröte, fast eben so oft die Gelbwangen Schmuckschldkröte zu sehen..


Die Gelbwangen Schmuckschildkröte ist sehr leicht mit der schon seltener vorkommenden Rotwangen Schmuckschildkröte zu verwechseln, die lediglich einen roten Streifenfleck auf jeder Wange hat, sonst wirklich fast genau wie die Gelbwangen Schmuckschiltkröte aussieht. Mit den allgegenwärtigen Teichlinsen hab ich selbst die meisten für Rotwangenschildkröten gehalten, tatsächlich aber nicht eine vor die Kamera bekommen...


Bleiben wir im Sumpf, und schauen uns eine, zwar nicht seltene, aber doch in der Regel schwer zu entdeckende Vogelart an, den "American White Ibis" den Weißen Ibis oder Schneesichler...


trotz seiner Größe von bis zu 65 cm und einer Flügelspannweite von bis zu 94 cm, weiß dieser, eigentlich recht auffällige Vogel, sich im dichten Unterholz der Sümpfe gut zu verstecken. Ich hatte wirklich Glück, dieses Exemplar zu entdecken, als es unbeobachtet gefühlt, aus eben diesem Unterholz in einen freien Bereich genau vor der Bank, auf der ich wartete, watete um nach etwas fressbarem zu suchen...


Anekdote am Rande... als ich einem anderen Hobbyfotografen ein Zeichen gab, dass es hier was zu fotografieren gibt, fragte dieser laut rufend nach, was ich ihm denn wohl zeigen wollte... meine Antwort: "Now nothing..."

Ein wiederum sehr häufig zu sehender Geselle ist der Kanadareiher, "the Great Blue Heron", der, wäre er nicht fast 8.000 Kilometer von meinen Koi entfernt gewesen, wohl nicht mit der Kamera ins Visier genommen worden wäre... , nein Spaß...


aber er sieht unserem bösen Vogel wirklich zum Verwechseln Ähnlich...


Zu diesem Vogel gibt es auch eine Andekdote..., diesmal bin ich aber selber der Depp...
ich bin so auf dem Rundweg um den See unterwegs und schaue die ganze Zeit nach rechts, spähend auf ein mögliches Motiv, als keine 5 Meter vor mir ein Kanadareiher abhebt, weil ich ihm dann doch etwas zu nahe gekommen bin... ohne ihn zu bemerken...

Ein ebenso seltener Gast, zumindest vor der Kamera ist der "Marsh Rabbit", zu deutsch das Marschkanninchen, ja "sch" ist richtig, ich hab nur deshalb fast ne halbe Stunde Quergegoogelt...


Das Marschkanninchen gehört zur Familie der Baumwollschwanzkanninchen und ist hier, mit durchschnittlich 43,6 cm Länge, einer der größten Vertreter dieser Familie.


Marschkannichen sind eigentlich Nachtaktiv (Glück...) und leben überwiegend im Wasser, ja richtig gelesen, im Wasser. Sie sind sehr gute Schwimmer...


... bringen es aber auch an Land mit ca. 30mp/h (48km/h) auf eine mehr als beachtliche Geschwindigkeit...


Jaa, jetzt wird es wieder interessant, die zweite Schlangenart, die ich zu sehen bekam... Es handelt sich diesmal um eine ebenfalls ungiftige Östliche Bändernatter...


es handelt sich hier um zwei verschiedene Exemplare, die erste ist mit etwa 1,20m nahezu ausgewachsen, während diese hier mit etwa 50 cm noch ein Jungtier ist...


Ein sehr häufig, vor allem zu hörender Vogel ist der "Brewers Blackbird", der Purpurstärling.


Der Purpurstärling gehört zur Familie der Stare und tritt oftmals in großen Schwärmen auf, was ich eindeutig bestätigen kann...


...man könnte die Rufe dieser Vögel nach einigen Stunden durchaus als lästig bezeichnen...


Viel ruhiger, aber nicht selten ist der Rotkardinal, the "Northern Cardinal", ein Singvogel mit einer prächtigen Balzfärbung wie ich finde...


Der Rotkardinal wird etwa 20 bis 23 cm groß,


besitzt einen kräftigen, kegelförmigen Schnabel und eine aufstellbare Federhaube...






ebenfalls schön anzusehen ist der "Red Winged Blackbird", der Rotschulterstärling...


die Körpergröße beträgt ca. 18 bis 24 cm,


die Flügelspannweite 30 bis 34 cm...





wir bleiben bei der Ornithologie, es geht weiter mit einen sehr schönen Vertreter aus der Familie der Reiher, "the Great Egret", dem Silberreiher...


Diese schönen und elganten Vögel werden bis zu 1 Meter lang,


bekommen eine Flügelspannweite von bis zu 1,70 m


und erreichen ein Gewicht von bis zu 1,5 kg.


Zur Brutzeit bildet er lange, lockere Schulterfedern aus, die lange Seitenäste haben,


Der Schnabel leuchtet zur Brutzeit schwarz gelb


und am Ansatz zieht sich ein heller, unbefiederter, smaragtgrüner Streifen bis an die Augen...


zwischendurch, einfach nur schön...


da hat das gemeine Teichhuhn eher ein unscheinbares Äusseres...



Die grösste Drosselart Nordamerikas ist die Wanderdrossel, "the American Robin". Dieser Vogel wird bis zu 25cm lang und ähnelt im Körperbau unserer heimischen Amsel...



Und jetzt kommt sie, der bisherige Schnapp der Saison...
knapp 60 cm lang, knapp zwei Meter entfernt und giftig... Die Wassermokassinotter... eine Schlange aus der Familie der Grubenottern und eine von 6 Schlangenarten in South Carolina, deren Biss auch für den Menschen gefählich ist...
ganz ehrlich, das hat mich in dem Moment einen Sch... interessiert, obwohl ich die Giftschlange an der Kopfform erkannt habe...


Ein zweites, größeres Exemplar, entdeckte ich in einem Strauch oder besser Reisighaufen, als die größere Östliche Bändernatter (siehe vorherige Bilder) sich unter diesem Haufen durchschlängelte. Ich hatte mit mehr Action gerechnet, da die Wassermokassinotter auf die Bändernatter reagiert hat... allerdings war diese ihr nur einen Blick wert, mehr nicht...


Ja, das war es schon fast,
eine Holzwespe, deren Art ich nicht näher bestimmen kann, ist mir noch vor die Kamera geflogen, bzw. davor gelandet...




und an dieser Wurzel konnte ich auch nicht einfach vorbeigehen...


Das war es aber jetzt wirklich, für einen Tag auch genug Bilder...
Ich habe immer noch ein paar die Ihr bisher nicht gesehen habt und werde auch weiter daran arbeiten, dass diese auch ins Netz kommen, leider muss ich zwischendurch ja doch ein bisschen arbeiten....

© 2018  Rangers Hobbyseiten