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Low Budget Projekt, 2. Teil,-- der erste Umbau

 

 

 

Im Frühjahr 2013, nach etwa 2 ½ Jahren,

 

waren bereits einige Erkenntnisse über den Aufbau des Teichs, der Filteranlage und nicht zuletzt über meine Fehler vorhanden. Und Fehler habe ich gemacht, wie sie jeder Neuling macht…

 

…das Gelände am Bach zu hoch angelegt…

 

…die Böschung vom Bach zu steil gebaut…

 

…den Platz für den Filter falsch gewählt…

 

…das kleine ABS- Becken als Pflanzenfilter nutzen zu wollen…

 

…und so weiter und so weiter…

 

 

 

Und der allergrößte Fehler war: „Ich habe zu klein gebaut!!“

 

Also saß ich eines Abends, als ich mal wieder  „auf Montage“ war, in irgendeinem Hotel und habe nachgedacht… „Ralle, hab ich mir gedacht, dat geht so nich weiter, Du muss widda buddeln. Und mittem Filter, dat is auch nix, da muss wat anneres her…“

 

Zum Filter habe hatte ich mir ja bereits Gedanken gemacht, da war zwischenzeitlich die Überlegung einen Schwerkraftfilter hinter den Teich zu bauen, diese habe ich aber relativ schnell wieder verworfen. Für mich war ein entscheidender Faktor, der Zeitaufwand den Filter betriebsbereit zu halten. Ich bin nun mal von Beruf Service- Techniker und in ganz Europa unterwegs. Da brauche ich einen Filter, der möglichst wenig Arbeit macht… was Automatisches also… das geht aber irgendwie nicht mit „Low Budget“ konform… An dieser Stelle kommt mein Kumpel Dirk ins Spiel. Seines Zeichens Bastler, man könnte auch sagen der McGyver des östlichen Ruhrgebiets, hat er sich kurzerhand einen Trommelfilter aus einer ausrangierten Campingwaschmaschine gebaut, nur mal um zu gucken ob’s geht… Und? Geht’s?... „Läuft!!“ Macht keine Arbeit oder nur ganz wenig, bringt eine ordentliche Leistung, kurzum ein Trommelfilter wird gebaut. Hierzu gibt es in der Abteilung „Filter“ jedoch einen eigenen Beitrag „Mein erster Trommelfilter“, hier geht es um den Teich, bzw. darum, wie ich zu der Erkenntnis kam, diesen umzubauen…

 

Also doch noch mal kurz Filter… Nach Dirks Erfolg mit seinem Campingtrommler habe ich mir auf die Schnelle einen ganz einfachen Siebfilter zusammengeschustert. Schräges Sieb, Wasser durch und gut is… Das Ding hat auch wunderbar gefiltert, musste aber natürlich jeden Tag gereinigt werden… Ok, es sollte ja auch nur ein Test sein. Das Sieb war 100µ „grob“ und hat, zusammen mit einem kleinen UVC-Klärer, superklares Wasser „gebaut“. Nur Fadenalgen hatte ich viel zu viele… Auch diese Ursache habe ich schnell gefunden,… meine ABS- Schale! Mein Wasser lief ja nun vom Filter in den Bach, vom Bach in die ABS-Schale und von dort aus, mittels Überlauf, zurück in den Teich… Was ist dabei passiert?

 

Das Wasser hat auf seinem Weg durch den Bach allen Schmutz und Dreck mitgenommen den es finden konnte. Dieser hat sich dann in der ABS- Schale, wo ja, verglichen mit dem Bach, so gut wie keine Strömung mehr vorhanden war, in aller Ruhe absetzen können. Dort konnte der Dreck ganz gemütlich in Lösung gehen und mir den Teich  mit Nährstoffen zubomben, da träumt der Teufel von… Das war so viel, das hätten meine Pflanzen in hundert Jahren nicht verwerten können, also hatte ich Algen.

 

Mir hatte im Teichforum meines Vertrauens mal ein Moderator geschrieben, das man(n) im Leben drei Teiche baut… Mir dämmerte, was er gemeint hat….

 

Also Teich umbauen, bei der Gelegenheit vergrößern und eben den Trommelfilter bauen…

 

Wie soll es den nun werden?

 

Die ABS- Schale fliecht schomma raus!!

 

Der bestehende Teich wird bis zum hinteren Ende der Fläche, wo die Schale war, vergrößert, dabei werden die Konturen natürlich „etwas“ angepasst (dat gipt noch ein paar Literkes mehr), so dass ich am Ende mein bisheriges Teichvolumen von etwa 3m³, auf ca. 7 bis 8m³ mehr als verdoppelt habe.

 

Der Bachlauf wird „verlegt“, dort wo er jetzt ist, wird später nicht mehr genug Platz für den Bachlauf bleiben. Der Bach wird später seitlich von der Hütte aus zum Teich führen damit ich diesen mit dem Rücklaufwasser aus dem Filter speisen kann. Alternativ wird es einen Bypass geben, so dass ich den Bach außer Betrieb nehmen kann.

 

Bevor es jetzt aber mit der Baudoku losgeht, ein paar Bildchen mit den Gegebenheiten…

 

 

 

Ungefähr so soll es werden…

 

Schema

 

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Ein Blick rüber zu Hütte…

 

Huette1

 

 

 

Die Hütte in Gänze…

 

Huette2

 

 

 

Die Terrasse...

 

Terrasse1

 

 

 

Der gesamte Bereich…

 

Gesamt

 

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So, jetzt aber...

Als erstes muss der Bach wech, der is nur im Weg. Die Würze liegt darin, dass der Bach ja sehr (zu) aufwendig von mir angelegt wurde, Ihr erinnert euch, mein Mount Waschbeton... 34 Platten!! Drumherum hatte ich seinerzeit meine Bodenschätze versteckt, das Ganze mit schönem klebrigen Lehm garniert und zum Schluss Mutterboden und Kompost obendrauf. Das alles will jetzt Schicht für Schicht wieder getrennt werden... (Welcher Idiot baut so einem Bachlauf??? ) Ach ja, und reichlich Steine für's Auge hatte ich ja auch noch verteilt. Also ran ans Werk, Steine weg, danach Folie raus und anfangen den Mutterboden mit dem Kompost abzutragen.

 

Tag1-2

 

 

 

Hier nochmal der künftige Platz für den Bach...
Mit etwas rhetorischem Geschick wird der Strauch, links neben der Konifere, auch verschwinden...

 

Tag1-3

 

 

 

Bei dieser Gelegenheit dürft Ihr auch mal einen Blick in meine ureigenste Gartenkloake werfen...

 

abs1

 

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Ach ja... Pflanzen waren da ja auch noch... "Schatzi wo darf ich die Pflanzen zwischenparken??“ (Diese Frage hat mich gefühlte 2 Std gekostet...)

 

Tag1-4

 

 

 

Wer hat eigentlich damals diese billigen, wuchernden Bodendecker rangeschlört??

 

Das war ich doch nicht—Nein niemals…

 

Tag1-6

 

Tag1-7

 

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So jetzt aber, Spaten, Schaufel, Schubkarre, Bier, alles da, los gehts...

 

Tag1-8

 

 

 

Meine ursprünglich geplante Filterkammer wird bei dieser Gelegenheit ebenfalls entsorgt, über den Status "Schandfleck" ist sie nie hinweg gekommen...

 

Tag1-10

 

 

 

Oh Mann, was sich alles findet, ich bin nix gutes mehr gewohnt...

 

Tag1-11

 

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Aber egal der Tag ist nicht mehr lang und bis hierher habe ich ja auch schon ein bisschen geschafft... (Dieser Meinung schließt mein Rücken sich prompt an)

 

Tag1

 

 

 

Man glaubt nicht, dass dieses klägliche Häufchen bereits 5 Schubkarren sind...

 

Tag1

 

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Somit bin ich auch schon bei meinem letzten Werkzeug des 1. Tages angekommen, meinem wohlverdienten Bier... komisch, mit dieser Meinung stehe ich auch immer alleine da...

 

 

Ein paar Tage später, das Wetter hatte eine kleine Zwangspause erfordert, war der Ralle wieder ein bisschen fleißig.... 

 

den Bach zu zerlegen, war doch mehr Arbeit, als ich dachte, aber mühsam ernährt sich dat Eichhörneken...

 

Nachdem der verwertbare Boden, mehr oder weniger gründlich abgetragen war, bekam ich es natürlich direkt mit den ersten Bodenschätzen zu tun. Zum Teil habe ich das ja am ersten Bautag schon gehabt. Da mein Gelände hinter dem Bach relativ stark abfällt, habe ich diese direkt weiterverwendet und dann mit dem Lehm bedeckt, der ja leider auch dazwischen war...

 

...dat klebt wie Sau dat Zeuch...

 

Tag2

 

 

 

Meine olle Filterkammer ist mittlerweile auch wech...
Die kleinen Schätzekes kommen in den neuen Bach... neee, natürlich unter die Folie - als Füllmaterial...

 

Tag2

 

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Nach'm bissken Gebuddel lachten mich dann schließlich meine kleinen Lieblinge an...

 

Tag2

 

 

 

Sackkarre her, die krich ich wech... Baggern(abba polnisch... also von Hand…)

Nach 34 Platten, knapp 1 Tonne, gefühlten hunderttausend Unterbrechungen durch sowas unwichtiges wie den Job, war es dann vollbracht...
Wech isser!!

 

Tag3

 

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Jetzt noch ein paar gesammelte Impressionen zum Gebuddel oder dessen Ergebnissen…

 

Na ja ein paar mehr als ich in Erinnerung hatte waren es schon...

 

Tag3

 

 

 

Den Kollegen kenne ich auch noch... mein Lieblingsbaum vom 1. Teichbau…

 

Tag 3

 

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...und zu denen hier, sag ich mal nix...

 

Tag 3

 

 

 

Mein Plan war, als nächstes das ABS- Becken aus den Boden zu bekommen, zu reinigen und die ersten Pflänzekes umzusiedeln. Dann sollten auch schon die Steine um den Teich wech, dat war auch noch ma dicke Maloche...

 

Aber der Reihe nach…

 

Am nächsten Tag konnte ich etwas früher Feierabend machen, ich war Heimatnah eingesetzt...

 

Also ab in den Garten und ran ans Werk...
ABS- Schale leer machen und raus damit... aber was ist das???
Da iss ja mehr drin als ich dachte...
Gerade als ich meine 7000 Liter Tauchpumpe anschmeißen wollte, entdeckte ich einen Molch im Wasser... Nee Ralle, der muss da erst ma raus, sonst wird der geschreddert...
Also Kescher geholt und auf die Jagd...
Aus dem einen Molch wurden 4 und nebenbei hab' ich auch noch 3 Großlibellenlarven und unzählige Schnecken, sowie Kleinlibellen und Köcherfliegenlarven umgesiedelt.
Anschließend habe ich die 350 Liter in mindestens hunderttausend kurzen Pumpintervallen abgepumpt. Hier kamen dann aber nur noch ein paar Schneckis zum Vorschein. Wer mich völlig schockiert hat, war ein Blutegel. OK, auch er ist umgezogen, der will auch leben und irgendwas muss in meinem Teich sein, wovon er lebt...
So, jetzt aber wieder an die Arbeit...

Schale raus und saubermachen, da sollen ja an anderer Stelle die Pflanzen einziehen, während ich umbaue.

 

 

 

Loch leer...

 

Tag 4

 

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Danach habe ich mich meinem kleinen Liebling, dem Eschenstumpf gewidmet. Klein?? Weit gefehlt, die Dinger wurzeln, wie ein hundertarmiger Krake...
Ich musste einen Riesenkrater ausheben bevor ich an die Dinger rankam...

 

Tag 4

 

 

 

 

 

Allein das Beiwerk, welches ich weghauen musste, bevor ich an die dicken Wurzeln kam füllte eine Schubkarre...

 

Tag 4

 

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Aber Ralle wäre nicht Ralle, wenn das Ding am Ende nicht doch kapitulieren musste...

 

Tag 4

 

 

 

Es ist allerdings deprimierend, wenn man das kleine Ding hinterher so sieht...

 

Tag 4

 

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Aber, es war ein erfolgreicher Tag und DIE Sorge war auch weg. Dann habe ich noch meine kleinen Bodenschätze, wirklich die kleinen, umgelagert. Die werden später ja wieder gebraucht und waren mir dort, wo sie lagen, dann doch im Weg.

Ach und dann noch ein Schmankerl am Rande...

Während ich, mit meinem Liebling kämpfend, gedanklich so zwischen C4- Sprengstoff und einer Atombombe schwankte, kam unsere liebe Oma und machte mich darauf aufmerksam, das sich die Dachpappe unserer Gartenhütte dem (an dem Tag sehr starken) Wind geschlagen gab, sprich im Begriff war weg zu fliegen...

Aber die Art und Weise, wie sie das tat....
"Sach ma, wolltse nicht erst dat Dach ferdich machen, bevor sse wat anneres anfängs???

Sie dachte echt, ich hätte die Pappe losgemacht... ich könnte mich wegschreien…

Zunächst  fand ich das allerdings gar nicht witzig... Also ab in die Werkstatt, Latthammer und Pappnägel geholt und ab aufs Dach... Anseilen musste ich mich nicht, soo schlimm war der Wind dann auch wieder nich, knapp 90 Kilo fliegen nich so schnell...

 

 

 

so, jetzt wollen wir mal sehen, wie es nach einem turbulenten Wochenende, und das meine ich positiv, bei mir im Garten (oder war es ein Truppenübungsplatz? ) aussah...

Zunächst war nach der Wurzelaktion ein wenig Umräumen angesagt, danach habe ich die Form festgelegt.

 

Tag 5

 

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Tag 5

 

 

 

Damit mir die Form erhalten bleibt (der Schlauch nicht wieder seine eigenen Formvorstellungen umsetzt...) habe ich auch sofort den Spaten genommen und die erste Stufe ausgehoben...

 

Tag 6

 

 

 

Als dies erledigt war, mussten erst ein paar vorbereitende Arbeiten durchgeführt werden. Der IBC- Container musste von meinem Kumpel geholt werden, die ABS- Schale, in der einige Pflanzen vorübergehend geparkt werden sollten, musste aufgestellt und gefüllt werden. Somit war alles vorbereitet um  Fische und Pflanzen umzusetzen, wenn es soweit war…

 

Doch vorher schlug das Schicksal zu… mit all seiner Macht…

 

Es war Samstag…

 

Ich wollte mit meinen Kindern zum Eishockeyländerspiel…

 

Kurz bevor wir loswollten stand ich am Teich und dachte über die nächsten Arbeitsschritte nach…

 

Dann kam meine Frau…

 

„Sag mal, die Form ist nicht wirklich Dein Ernst oder???“

 

„Ja aber Schatz, ich hab genau an die Form gehalten, die wir vorher besprochen haben…“

 

(Ein Ei wäre in der Form dagegen schön gewesen…)

 

„Außerdem habe ich den Uferrand schon abgestochen, das krieg ich nicht wieder fest, das hält nicht….“

 

 Also ging es nur nach außen…

 

Tag 6

 

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Also ein bisschen hier nach außen, ein bisschen da anpassen…

 

Leute, das sind gute 70cm, die der Bogen nach außen gewandert ist.
Die Maße waren jetzt ca. 5m lang und im Mittel etwa 3m breit. Dazu kam, dass ich die Uferkante etwas anheben würde, da das Gelände nach hinten anstieg und ich mir ja bei Regen keine Erde einbringen wollte. Somit würde ich hinterher irgendwo bei 1,20 bis 1,30m Tiefe landen. Gerechnet mit einer umlaufenden Pflanzzone (die nicht umlaufend bleiben sollte, aber egal...) von ca 30 cm Breite und Tiefe, kam ich auf folgendes Volumen:

Volumen oberhalb der Pflanzzone: ca 3,8m³
Volumen Tiefwasserzone: ca. 8,2m³
macht in Summe: 12m³ !!!!! gerechnet mit 1,2m Wassertiefe...

Ein geiler Tag!!!!

 

Am Sonntag ging es dann, hoch motiviert, recht zeitig los...

 

Erst mal den IBC oben aufschneiden und reinigen. Dann die Pumpe umsetzen und den IBC füllen...

 

Tag 6

 

 

 

Danach die Fische umsiedeln, bzw. vorher die Pflanzen raus damit Platz für die Großwildjagd ist...

 

Tag 6

 

Tag 6

 

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Wer hat eigentlich dieses Faltenmuster in die Folie gelegt???

 

 

 

Tag 6

 

 

 

 

 

Naja, irgendwann hatten wir alle Fische raus und dabei mit Schrecken festgestellt, dass es schon wieder über dreißig sind...

 

 

 

Sei's drum. die werden sortiert, wenn der Teich fertig ist, ein Teil zieht dann um zu meinem Schwager, der kann immer Fische gebrauchen...
So, Folie raus...
Ich weiß jetzt, wie der Erfinder der Saugnäpfe auf die Idee kam...
Er hat versucht eine Teichfolie vom Lehm zu lösen...
Aber nicht mit mir.... Neeeee, dat Ding kommt raus und zwar am Stück!!!

 

Puh war das ein Akt.... AAAber: Raus isse...

 

Tag 6

 

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Dann erst mal ab zu Dirk, Pflanzen parken, und zu einem anderen Kumpel, der hat was für meine neuen allerbesten Freunde, von denen ich bereits zwei im neuen Loch getroffen habe…

 

Tag 6

 

 

 

Aber bevor es denen an den Kragen ging, wurde erst mal der neue Rand abgestochen, (bevor mein Schatz es sich anders überlegen konnte) und der Damm zwischen dem alten Teich und der Erweiterung entfernt.

 

Tag 6

 

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Danach war mein Rücken dann der Meinung 12 Std an einem Sonntag wären mehr als genug, Feierabend - Bier her...

Ich denke das sieht doch schon ganz nett aus...nachmittags bekam ich es dann wieder mit den Bodenschätzen zu tun, bis Ende der Woche sollte das Loch fertig werden... ich hatte mir also ganz schön was vorgenommen…

 

 

 

Irgendwann hatte ich so viel gebuddelt, ich wusste gar nicht mehr wie man scheibt...
wo war ich denn stehengeblieben ?

Ach ja, Tag 7...

... nachdem der Uferrand soweit abgestochen war, habe ich habe ich die folgenden Tage mit, na was wohl??? RICHTIG, mit buddeln verbracht... So richtig ätzend mit Steinen, Beton, Wurzeln und allem was dazu gehört...
Das volle Programm, Wände ausgebrochen, Hohlräume entdeckt.... 

 

Was soll ich da Groß schreiben, seht es Euch einfach an…

 

Tag 7

 

Tag 7

 

Tag 7

 

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...und immer wieder Bodenschätze...

 

Tag 7

 

 

 

sortiert, ergab das dann...

 

Tag 7

 

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wenn Bodenschätze verkäuflich wären...

 

Tag 7

 

 

 

...wär ich zwar "Steinreich"

 

Tag 7

 

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...würd' aber trotzdem selber buddeln...

 

Tag 7

 

 

 

... und täglich grüsst das Murmeltier... Nur heute 2 Spatentief weiter unten...

 

Tag 8

 

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 Tiefe im neuen Bereich: 1,35m

 

Bevor ich nun an den Feinschliff (oder besser an die Pampe) gehe, werden die Pflanzzonen noch modifiziert, und meine Seerosenterrasse kommt, Dank meines kleinen Helfers, diesmal auch weg...
Da WAR sie... 5 Minuten hat's gedauert...

 

Tag 9

 

 

 

Wie Ihr seht, habe ich auf der Seite die Pflanzzone bereits begradigt...

 

Danach habe ich auf der gegenüberliegenden Seite die Sumpfzone verkleinert und die Pflanzzone ebenfalls ca. 40cm nach außen gearbeitet, bzw. bin auf dem folgenden Bild gerade dabei...

 

Ja und dabei hatte ich endlich mein langersehntes Wiedersehen mit einem alten Freund... 

 

Tag 9

 

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kennt Ihr den noch???

 

Tag 9

 

 

 

JAAA!!! der Kandidat hat 100 Punkte....

 

Da liegt der Rest meines allerliebsten Betonklumpens vom ersten Teichbau...
Nur diesmal habe ich eine neue Waffe... der wird keine drei Minuten durchhalten...

 

Abschließend sollt Ihr natürlich noch das Gesamtwerk sehen, so sah es, zu diesem Zeitpunkt aus, und ich hoffte, tags drauf mit der öden Buddelei fertig zu werden...

 

Tag 9

 

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Im Prinzip war ja auch "NUR" noch der Rest von der Pflanzzone links und ein bisschen Tiefe und Gefälle vom alten zum neuen Teil des Teiches...
Ja gut, und die Gräben für meine Rohre, aber das zählt nicht, das ist normaler Boden…
Die folgenden Tage war allerdings Regen angesagt, also ging es eben am Filter weiter...

 

Aus 2 Tagen Regen wurden 10…

 

Na ja, da gab es ja ein bisschen was zu berichten...

Wo sind wir denn überhaupt?

 

Ach ja, der 10. Arbeitstag am Teich, was hab ich da denn gemacht?

 

Ich?

 

Ja sicher, wer sonst...

 

Nachdem ich den groben Dreck soweit aus dem Loch befördert hatte, waren noch ein paar kleinere Nacharbeiten fällig und der "Schacht" für meinen Eiweißabschäumer musste noch abgestochen werden...

 

Tag 10

 

 

 

...und dieses bisschen Lehm ist alles, was innen vom alten Teich übrig geblieben ist...

 

Tag 10

 

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Am nächsten Tag habe ich dann angefangen mich mit dem Uferrand zu beschäftigen, die neue Höhe des Wasserspiegels erforderte doch einige Anpassungen in der Höhe des Ufers...

 

Tag 11

 

 

 

...vor dem krüppeligen Kirschlorbeer (dessen Tage auch bereits gezählt waren, er wusste es nur noch nicht...) war die neue "höchste Stelle" des Ufers, das waren ca. 20cm höher als der alte Wasserstand...

 

Tag 11

 

 

 

...also ab in den Baumarkt und Mörtel holen, danach habe ich meine aussortierten Lehmziegel wieder ran geholt und ein Ufer gebaut…

 

Tag 11

 

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Diese Arbeit zog sich über mehrere Tage hin, zumal mir beim abstechen des Schachts für den EA, ausgerechnet unten ein großer Teil meiner Uferwand ausgebrochen ist, dies musste ich ebenfalls abmauern, das hätte ich mit meiner Pampe niemals wieder in Form bringen können...

 

Tag 12

 

Tag 12

 

 

 

Beim Ufer ist mir dann noch ein kleiner Bock passiert... Ralle braucht ja keine Wasserwaage, NEEIIIINNN, das sieht der Ralle mit dem Auge...
im Hintergrund, die Wasserwaage liegt auf Höhe, eher 1-2cm tiefer... 

 

Tag 12

 

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Da hab ich mich ja nur um mehr als eine Steinhöhe verhauen... Aber wie sagt so schön:
Das Haar eines Zimmermanns ist 'ne Hand breit...
Also Leute, ich hatte mich nur um Haaresbreite vertan...
Bevor ich aber das Ufer komplett fertig mauern konnte, mussten da ja noch ein paar Röhrkes inne Erde... Also Spatten her, und bissken buddeln... war ja nur normaler Boden...
NORMALER BODEN??? Alle Wurzeln dieser Welt hatten sich genau in meinen 5m Graben zur Jahreshauptversammlung getroffen...

 

und zwar genau an dem Tag, an dem ich buddeln wollte...

 

Aber nich mit mir, nee, denen zeig ich wer hier der Boss ist... in meinem Gatten doch nich...

 

Tag 13

 

 

 

HAH, Rohre drin... Wer hat gewonnen?? Häh?

 

Tag 13

 

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So, dann kann es ja mit dem Ufer weitergehen... Störungsfrei!!!

 

Tag 14

 

 

 

Jetzt war das Ufer fast fertig, es fehlte nur der Bereich über dem 75 er "Druckrohr" und das Stück, welches ich mit Mörtel bei arbeiten musste, da wo ich um "Haaresbreite" nach unten abgedriftet war...
Also konnte ich endlich mit meiner Pampe anfangen...

 

Tag 14

 

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Rechts vom Schacht habe ich es dann auch sofort so gut gemeint, dass mir fast alles wieder zusammengefallen wäre, wenn ich nicht ganz schnell ein paar Bretter zum Abstützen "angelegt" hätte...

 

Tag 14

 

Tag 14

 

Tag 14

 

Von Montag bis Mittwoch war ich dann leider nicht "Heimatnah", so dass die Wand in aller Ruhe trocknen konnte. Sie hat gehalten...

Donnerstags konnte ich dann endlich weitermachen, jedoch war erst ein Wasserwechsel im IBC fällig, das Wasser war so dermaßen Dunkelgrün, dass die Fische sich vorkommen mussten, wie im arktischen Winter... nein nicht so kalt... So dunkel...
Danach habe ich mich dann fast den ganzen Tag meiner Pampe gewidmet...

 

Tag 15

 

Tag 15

 

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So langsam wird's was mit der Form... Zwischendurch war ich dann noch bei Dirk, die Folie abholen...
Wenn nichts Unvorhergesehenes passieren würde, sollte die Folie am folgenden Sonntag rein und die ersten 30cm Wasser in den Teich...

Vorher musste ich aber erst zum Teichhandel, Zugschieber, Flansche und ein bissken Innotec holen... dann Baumarkt, noch ein paar Rohre, usw...

 

Ein ganzer Tag ist noch mit schmieren drauf gegangen und ein paar Reste folgten dann auch noch die nächsten Arbeitstage...

Die dicksten Löcher und Kanten mussten ja erst noch weg...

 

 

 Tag 16

 

 

Es war schon heftig, was mir so alles ausgebrochen war...

 

Tag 16

 

 

 

Am nächsten Tag, übrigens der 17. Arbeitstag seit Beginn des Umbaus, habe ich mich dann erst mal um die Rohre und Flansche gekümmert...

 

Tag 17

 

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Der folgende Tag ging für die Uferkante über dem Pumpenrohr drauf und ein bisschen modellieren war auch noch an der Reihe, sozusagen das finale Feintuning...

 

Tag 18

 

Tag 18

 

 

 

Am folgenden Samstag war es dann endlich soweit, die Folie konnte, mit zwei Wochen Verzögerung in den Teich. Es wurde höchste Zeit, mein Fischhotel stand kurz vor dem Kollaps, ich hatte zum Schluß fast täglich das Wasser zu 90% wechseln müssen, eine Goldorfe hat es leider nicht geschafft...

 

Also alle Mann (und Frauen) ans Werk, dat Folie muss rein...

 

Tag 19

 

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Als ich mein Handy für ein Foto zücken wollte, um meine Truppe im Bild zu verewigen, wie sie sich mit der Folie abquälten, haben sie mir gedroht sie würden sofort alles fallen lassen und ich könne sehen, wie ich die Folie in den Teich kriege...
Ja nun, ich war erpressbar und habe es lieber seinlassen dat Fotto zu schießen...
Egal, drin warse. Für den Nachmittag hatte sich Dirk bereit erklärt, mir beim Falten zu helfen. Da es eine gebrauchte Folie war, hatte ich ohnehin erst ein paar Millionen Löcher zu flicken...
Aber auch das haben wir geschafft, Dirk stieß dann irgendwann dazu und wir haben begonnen... weiter zu flicken...
Nein, Wasser Marsch war befohlen und wir haben den Rest des Nachmittages mit Falten, Zerren und in Form bringen zugebracht...

 

Tag 19

 

 

 

Am frühen Abend waren dann etwa 3000 Liter Wasser im Teich, also haben wir die 1000 Liter aus dem IBC dazu gepumpt, und die Fische umgesetzt.
Die fühlten sich auch sofort pudelwohl in ihrem neuen, oder besser vollrenovierten, Zuhause.

 


Tags drauf habe ich dann weiter, bis auf 7000 Liter gefüllt und die wärmende Sonne ausgenutzt um die Folie noch weiter in Form zu bringen. Gegen Abend habe ich dann noch angefangen die Uferhinterkanten anzufüllen, damit ich dann am nächsten Morgen oder Tags drauf mit dem exakten Anpassen der Uferhöhen beginnen konnte. Bis dahin fehlten aber noch rund 5000 Liter Wasser, die ich nicht an einem Tag füllen durfte, da an dem Bohrloch noch ein Haushalt hängt, den ich nicht "Trockenlegen" durfte...

 

Tag 20

 

Tag 20

 

 

 

Leute, das war so Super, mit einer verdienten Flasche Bier, auf der Terrasse zu sitzen und den Fischen zuzusehen, wie sie ihre neue (Raum)Freiheit genießen.

 

Nach dem ich in nur zwei Tagen gesehen habe, wie viel Fläche ich nun zum Dreckeinsammeln geschaffen habe, ist klar, da kommt ein Skimmer in den Teich. Gepumpt wird also künftig in folgender Konfiguration:

 


Eine 12000er Pumpe feuert vom Grund in den Trommler.

 

Unterstützt wird diese vom meiner vorhandenen 4800er die vom Skimmer bedient wird.
Macht an Stromverbrauch zusammen 160 Watt.

 

Damit ich nicht allzuviele Dreckecken bekomme, wird zusätzlich eine Strömungspumpe mit 12 Watt, bzw. 6000L/h oder zwei mit je 6 Watt, bzw. 3000 L/h im Teich platziert. Der Skimmer wird so beschaffen sein und positioniert, dass ich im Winter aus dem mittleren Tiefenbereich mit eben 4800 L/h weiter filtern kann, indem ich den Skimmer abnehme und das Rohr mit der Pumpe im Teich verbleibt und weiterlaufen kann.

 

Alle anderen Pumpen werden abgeschaltet und verbleiben in frostsicheren 1,25m Tiefe.
Dann wird nur noch am Filter umgeschiebert und der Bachlauf geht in Winterruhe und der Bypass wird aktiviert.

 

Jede Pumpe wird einzeln Ein- und Ausschaltbar sein, bzw. im Rahmen der Filtersteuerung von der SPS angesteuert.

 

Am Teich geht es natürlich noch weiter und ich werde natürlich auch brav weiter berichten, bis zur endgültigen Fertigstellung. Parallel läuft nun auch mein Trommlerbau verstärkt weiter, ich muss jetzt sehen, dass ich diesen schnellstens an den Start kriege, da ich im Moment nur mit 4800 L/h durch meinen Pontec filtere. Das geht nicht lange gut…

 

An dieser Stelle gab es eine kleine Pause in der Berichterstattung. Nach nunmehr fast drei Monaten bin ich an folgendem Stand angelangt…

 

Natürlich war ich nicht untätig in den letzten Monaten.

 

Uferzone in der Höhe ausrichten, Steine am Ufer verteilen, "Schutzmauer" gegen einregnende Erde, usw...

 

Dann war da ja noch mein katastrophaler Start mit zu kleinen Pumpen, zu kleinem Filter, Algenseuche, etc...

 

Algen

 

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Aber, was soll ich sagen... es geht voran!!!

 

Bevor ich mir nun Schritt für Schritt alles aus den Fingern sauge, zeige ich Euch einfach mal ein paar Bilder...

 

August 2013

 

August 2013

 

August 2013

 

August 2013

 

August 2013

 

August 2013

 Das Wasser wird so langsam wieder klar, mittlerweile arbeiten

eine 12.000er Pumpe am Grund und

eine 4.800er Pumpe am Skimmer, UVC und Eiweißabschäumer,

der mittlerweile nicht mehr im Teich hängt, sondern in der Hütte steht. Auch Eigenbau, versteht sich. Bilder hierzu kommen aber in der Filterabteilung.

Der Schwimmskimmer wurde gegen einen Standskimmer ausgetauscht, dat Ding mit die drei Schwimmersse ging ja gar nicht, nee nee...

Langsam bin ich mit dem Gesamtergebnis recht zufrieden, der Bachlauf kommt wohl erst nächstes Jahr, bis dahin plätschert das Wasserspiel im Teich vor sich hin...

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